13.03.2015

Erkenne dich selbst – aber wie?

Wie ticke ich eigentlich?
Nach welchen Mustern funktioniere ich?
Wieso passiert mir etwas immer wieder?
Wie finde ich klare Entscheidungen?
Kann ich besser auf mich achten?
Was steckt noch alles in mir?
Wie kann ich bewusster leben?

Diese und andere Fragen stellen sich Menschen, die einfach neugierig auf sich selbst sind und sich selbst besser kennenlernen möchten.

Selbsterfahrung ist ein bewusster Prozess, denn – wie der Name schon sagt – man will etwas über sich selbst erfahren. Es geht um die Wahrnehmung der eigenen Denkmuster, Handlungsweisen, Gefühle, Bedürfnisse, Fähigkeiten, Vorurteile, Wertvorstellungen und so weiter ... Wer bin ich? Was kann und will ich lernen oder verändern? Je mehr ich über mich weiß, desto klarer werden meine individuellen Entwicklungsmöglichkeiten.

Erkenne dich selbst – aber wie?



Man nimmt sich selbst am deutlichsten wahr, wenn man ein Gegenüber hat. Zur Selbsterfahrung gehört die Wahrnehmung von „Ich“ und „Du“ und die Fähigkeit zu unterscheiden: Wer macht was?

Im Naikan gibt es die Technik der drei Fragen, um diese Wahrnehmung zu schulen:
1. Was hat Person X für mich gemacht?
2. Was habe ich für X gemacht?
3. Welche Schwierigkeiten habe ich X verursacht?

Etwas über sich selbst herauszufinden funktioniert am besten, wenn man sich ansieht, wie man schon gelebt hat. Deshalb arbeitet Naikan mit der eigenen Biografie, man sieht sich selbst im eigenen Lebenslauf im Licht der eigenen Erfahrungen. Und die drei Naikan-Fragen lassen neue Blickwinkel auftauchen.

Sich selbst zu erfahren ist ein lebenslanger Prozess. Alles, was man aus eigener Erfahrung lernt und erkennt, ist mächtiger als das, was von außen vermittelt wird. Naikan als Methode der Selbsterfahrung schafft Zugang zu den eigenen Erfahrungen, zur eigenen Kraft, zu sich selbst.

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